Minimalistischer Fiddle-Yard

Auf dem vorhandenen Fiddle-Yard hat man vielfältige Rangiermöglichkeiten. Durch die Drehbühne kann ganze Züge drehen. Diese Möglichkeit habe ich nur sporadisch genutzt. Durch das Kartenspiel muss ich auf Ausstellungen Züge immer wieder neu zusammenstellen, so dass selten Wagen auf den Gleisen stehen. Als eine geniale Idee hat sich der Aufgleiser herausgestellt. Eigentlich habe ich immer die Drehbühne zum Aufgleiser gedreht, den Zug aufgegleist, die Bühne auf Ausfahrt gedreht und den Zug abfahren lassen.

Ich kam zu dem Schluss, dass ein Aufgleiser am Ende des Gleises völlig ausreicht. Also suche ich mir ein paar alte Bretter und Leisten heraus und säge sie zurecht. Lediglich das Kopfbrett ist ein Neuteil.

Die zurecht gesägten Bretter

Mit Ponal wird das Modul zusammengeklebt und mit Nägeln fixiert. Dann wird wegen des groben Holzes geschliffen, gespachtelt, geschliffen, gespachtelt, geschliffen, gespachtelt, …. und gemalt.

Nach dem Trocknen beklebe ich die gesamte Oberseite mit Kork, so rollen neben dem Gleis abgestellte Wagen nicht weg. Dann lege ich das Gleis und bastele den Aufgleiser. Das habe ich schon beschrieben. Er wird mit Weißleim ans Ende des Moduls geklebt.

Zum Schluss müssen nur noch die elektrischen Anschlüsse hergestellt werden. Dann ist der Fiddle-Yard einsetzbar.

Ein Zug wird aufgegleist.


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