Zwei Module sollen hintereinander in das Schrankfach geschoben werden. Mit einer nutzbaren Tiefe von 35 cm ergibt sich eine Modulbreite von maximal 17,5 cm. Gibt man nochmal etwas Raum für Schalter, Stecker oder andere Anbauten, wird die Breite eines Moduls auf 15 cm festgelegt.

Obwohl bei der geringen Breite kaum Stabilitätsprobleme zu befürchten sind, benötigt man unter dem Trassenbrett ausreichend Platz für die Verbindung zwischen den Modulen oder Weichenantriebe. Die Landschaft baut auch nicht immer in die Höhe. Es wird vorläufig eine Höhe der Kopfplatte von 7 cm festgelegt. Nach dem Bau eines Teststücks wird die Norm überprüft und eventuell angepasst.

Das Testmodul wirkt doch sehr klobig, so dass ich die Modulhöhe auf 5 cm reduziere.

Das Testmodul mit 7 cm Höhe
Das Testmodul mit 7 cm Höhe

 

Hier mit 4 cm Höhe
Hier mit 4 cm Höhe

Der Bahndamm wird nach NEM-Norm 122 gestaltet und in die Kopflatte vollständig integriert. So ist gewährleistet, dass die Übergänge wirklich gleich aussehen. Die Gleislage wird durch zwei Markierungen, die der Spurweite entsprechen, garantiert.

Die Erfahrungen mit den Modulen des Freundeskreises der Spur Z Hamburg zeigen, dass es hilfreich ist, eine Fixierung zweier aneinander geschraubter Module vorzusehen. Sie wird dort umgesetzt durch Passstifte, die in Messinghülsen geschoben werden. Da die Stifte häufig verloren gehen, wird eine feste Fixierung vorgezogen.

Bei PFAHL-Verbindungstechnik  finde ich unter der Bezeichnung “Rillendübel + Buchse Typ BZ- Messing“ die passenden Führungen.

Die Verbindungselemente
Die Verbindungselemente

Die Kopfplatten werden gelasert. Sie haben so eine gleichbleibende Qualität. Man kann alle benötigten Löcher und Markierungen schon vorsehen und ist beim Aufbau eines Moduls schnell fertig. Eine Gleislehre, die bei einer zweigleisigen Strecke unverzichtbar ist, benötige ich nicht. Ich baue aber ein einseitiges ca. 20 cm langes Normmodul. So kann geprüft werden, ob Fahrzeuge problemlos den Übergang befahren.

jordbergkirche-kopfplatte

Die endgültige Kopfplatte
Die endgültige Kopfplatte

Die Elektrik stellt keine Herausforderung dar. Die Weitergabe des Fahrstroms reicht aus. Für digitales Fahren ist auf einen ausreichend großen Querschnitt der durchgehenden Leitungen zu achten. Als Stecker benutze ich 4 mm-Büschelstecker und Buchsen. Der Stecker wird mit der in Fahrtrichtung linken Schiene verbunden. Hier steht am Märklin-Gleis die Verbindungslasche über. Die Buchse wird mit der rechten Schien verbunden.

Die Landschaft gestalte ich im Allgemeinen so, dass deren Elemente an den Übergängen des Moduls enden. Trotzdem norme ich das Beflockungsmaterial, falls einfache, Fahrstrecke bringende Landschaftsmodule gestaltet werden sollen.

Die Module des Freundeskreises der Spur Z Hamburg sind mit RAL 7001 Silbergrau angemalt. Diese Farbe verwende ich auch, falls ich irgendwann mal ein Übergangsmodul baue.