Heimathafen

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Für das Rheinschiff und den Schlepper braucht es noch einen Hafen. Den baue ich in eine Blechdose von Quality Street ein. Sie ist noch nicht verrostet und sollte noch 66 Jahre halten. Zumindest steht als Mindesthaltbarkeitsdatum 12/86 unten drunter.

Den Hafen selbst baue ich in den Deckel ein, damit man die Schiffe auch von der Seite betrachten kann. Die Grundplatte ist eine einfache Pappe. Sie wird ihre Stabilität durch das flächiges Kleben erhalten. Die Grundfläche des Kais bilden zwei übereinander geklebte Styropor-Untertapeten. Die Kaimauer baue ich aus einer Mauerplatte von Plastruct. Schon ist der Unterbau fertig.

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Der Unterbau des Dioramas vor der Blechdose

Nach dem Spachteln des Kais klebe ich einen Mauerabschluss aus Bordsteinen von Gewegplatten. Dann werden die Wellen in Form von Krepppapier aufgebracht.

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Wegen des feuchten Klebers wölbt sich die Pappe auf. Das verhindere ich mit zwei Nadeln die ich in eine Pappkiste steche.

Die Mauer wird lackiert und gealtert. Ein paar gefärbte und abgeschnittene Zahnstocher schützen die Kaimauer und sind gleichzeitig zum Festmachen da.

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Fertig zur Ausgestaltung

Für den Hintergrund suche ich auf der Festplatte nach geeigneten Motiven. Sie schneide ich im Grafikprogramm aus und setze sie dort auf einer grauen Fläche zusammen.  Die Grafik wird auf festes Papier gedruckt und über Eck hinter den Kai geklebt. So reicht die Stabilität aus.

In meinen Schätzen aus dem letzten Jahrtausend suche ich noch nach passenden Ausstattungsdetails und gestalte den Kai.

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Nun fehlen nur noch die Schiffe.

Das Diorama befestige ich mit Doppelklebeband im Deckel der Blechdose. Dann müssen noch der Schlepper und das Binnenschiff aufgeklebt werden. Die Schleppleine belege ich an einer Klampe. Das dauert sicherlich eine viertel Stunde, weil mir das Nähgarn immer wieder abrutscht.

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Das Schaustück ist fertig.

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