Ab in die Schule

Die Schule des Zirkus Barum hat einen eigenen Wagen, der natürlich auch auf dem Zirkuszug verladen wird. Das Modell hat recht große Fenster, so dass es sich lohnt, die Schule einzurichten.

Die Zirkusschule

Es stört der orange Innenraum, der auf das durchscheinende Dach zurück zu führen ist. Zum Glück lässt es sich abnehmen, so dass es innen bemalt werden kann.

Der Wagen ist auch von innen weiß.

Zuerst schneide ich einen Fußboden aus Polystyrol. Dann lackiere ich die Innenseiten des Wagens in einem hellen Holzton. Aus Polystyrolresten bastele ich eine Inneneinrichtung.

Die Inneneinrichtung

Auf der Weltkarte an der Wand können die Kinder zeigen, wo sie gerade ein Gastspiel haben.

Ein letzter Blick in den Wagen, …
… dann wird er verschlossen. Die Einrichtung ist nur noch zu erahnen.

Zum Schluss verspachtele ich noch die Löcher der Dachhaken. Dann ist der Wagen bereit zum Transport.

Der Wagen ist fertig.

Steyr 180

Der Steyr 180 von Wespe Models bildet die Basis für den ersten Zirkus-Traktor. Er hat viel Karosserie, auf der das Zebra sichtbar wird.

Steyr 180

Bei dem kleinen Objekt erfolgt die Lackierung mit dem Pinsel. Dabei orientiere ich mich an den Fotos von circuswelten.de.

Der fertige Traktor von rechts …
… von links …
… von vorne …
… und von hinten

Fünfziger bremsen

Bei Märklin haben die neuen Dampfloks nicht nur eine detaillierte Steuerung, sondern auch Bremsimitationen. Sie sind an den Getriebedeckeln angespritzt. Was liegt näher als sich einen solchen als Ersatzteil zu besorgen? Ich habe ihn bei Komi gekauft.

Wer es schnell haben möchte, wechselt einfach den Deckel aus, doch das reicht mir nicht.

Die Fünfziger mit westmodel-Detailsteuerung, aber ohne Bremsen
Der neue Gestriebedeckel mit den Bremsimitationen ist montiert.

Mich stört der rote Klotz, der hinter den Rädern zu sehen ist. Auch lassen sich die Details der Bremsen hervorheben. Also grundiere ich zuerst die Bremsen und den hinteren Getriebedeckel. Dann male ich ein Bisschen.

Jetzt sind die (viel zu dicken) Sandfallrohre besser zu sehen. Die Bremsen sind etwas zu ölig.

 

 

Umlaufende Details

Der Lokführer der BR 212 ist nicht der Ordentlichste. Sicherheit ist für ihn zweitrangig. Er lässt auch mal ein paar Sachen auf dem Umlauf der Lok stehen. Das muss ich natürlich nachbauen.

Das Bastelmaterial: Lackdraht, ein Polystyrolrest und ein Ölfass von Peter Rogel

Etwas Lackdraht wickele ich auf einer Stecknadel zu einer Kabelrolle auf. Das Fass klebe ich einfach auf ein Stück Holz. Vom Polystyrol schneide ich ein kleines Stück ab und klebe eine Drahtschlaufe dran. Schon habe ich eine Werkzeugkiste. Das war die ganze Bastelarbeit.

Werkzeugkiste, Kabelrolle und Ölfass unlackiert

Der Rest ist eigentlich nur noch Farbe, wobei das Ölfass das Aufwendigste ist. Hier benutze ich die bewährte Technik des Chippings.

Die lackierten Teile …
… werden auf der Lok positioniert …
… und ans Gehäuse geklebt.

So kann ich den Service machen, ohne die Bastelei zu gefährden. Trotzdem bin ich gespannt, wie lange die Teile auf dem Umlauf stehen bleiben.

Nachtrag

Bei der Betrachtung der Fotos entdecke ich auf dem Ölfass noch einen Verschluss im unteren Bereich. Da muss doch noch etwas Öl auslaufen.

Unten ist etwas Öl aus dem Fass gelaufen.

Rmms 33

Die ersten Rmms 33 habe ich. Also fange ich mit den Eisenbahnfahrzeugen an.

Ausgeliefert wird der Wagen in einer doppelt breiten Packung. Links ist der Wagen und rechts die Rungen untergebracht. Die vier an den Stirnseiten stecken schon. Der Wagen hat eine Bremserbühne.

Der Wagen vor einer zweiten Packung

Von der im Katalog angegebenen Länge von 6,5 cm habe ich mich täuschen lassen. Es ist die Länge über Kupplung und die ragt weit über die Puffer heraus. Die Ladefläche ist also nicht länger als beim alten Niederbordwagen (8610).

Längenvergleich

Die Rungen sind von unten eingesteckt und müssen heraus gedrückt werden. Was auf der einen Seite problemlos klappt, ist auf der anderen mit größten Schwierigkeiten verbunden. Erst mit der Zange schaffe ich es beim ersten Wagen. Bei den beiden anderen muss ich die Rungen abschneiden. Ich vermute, dass bei der Montage auf der Seite ohne Bühne der Kleber für die Puffer oder das „Gehäuse“ noch nicht getrocknet war.

Die Bremserbühne ist auf die Puffer geklebt. Sie sind sehr empfindlich, so dass ich beim Lösen einen Puffer heraus breche. Die unteren Geländer schwingen sich um die Puffer, so dass sich die Bühne nicht einfach heraus nehmen lässt. Dabei breche ich einen Pufferteller ab.

Die Bühne ist abgebaut. Der linke Puffer ist abgebrochen der rechte wieder eingeklebt.

Unsicher bin ich, wie der Boden beschaffen ist. Ist es das Gewicht wie 8610 oder ist das Oberteil eine Einheit. Also versuche ich den Wagen zu öffnen.

Das Sprengwerk, die in der Radebene liegenden Bremsen und das Oberteil sind angeklebt. Fünf braune Stifte ragen aus dem Fahrgestell.
Leider muss ich Gewalt anwenden und breche zwei Stifte ab.

Auf das Gewicht kann ich verzichten. Es wiegt nicht viel mehr als die spätere Beladung.

Je eine halbe Stunde benötige ich zum Abkleben eines Wagens.

Nach der Lackierung der Ladefläche erfolgt noch eine Verschmutzung mit Washings und Farben von Vallejo.

Die drei Wagen warten auf Ladung.

Frost in Jordbergkirche

Die Ausstellung in Bad Schwartau wirft ihre heute harten Schatten voraus. Damit ich pünktlich nach der Arbeit los fahren kann, habe ich gestern schon einmal das Auto beladen. Heute morgen waren es dann -4°C und das Auto völlig vereist. Hoffentlich haben die Module den Temperaturunterschied gut überstanden.

Das Eis ist angetaut und hat sich in Schnee verwandelt.

Zum Glück muss ich erst nachmittags los. So spare ich mir eine Menge Eiskratzen.

Die Ladung ist ordentlich verzurrt. Es kann los gehen.

Obwohl die Straßen nicht frei von Eis sind, macht das Wetter gute Laune, so dass Peter, Peter und ich in Bad Schwartau fröhlich ausladen und mit dem Aufbau beginnen.

Der zugewiesene Platz ist belegt.
Die Module sind zusammen geschraubt.
Der Stand ist aufgebaut.

Es gab wahrscheinlich tatsächlich einen Frostschaden. Auf einem Modul sind die Schienenprofile abgerissen. Auf dem oberen Bild heizt gerade der Lötkolben auf, um sie neu an zu löten.

Wir sehen uns am Wochenende in Bad Schartau!