Schwungmasse einmal anders

Schwungmasse einmal anders

Beim Verbessern des Stromflusses an meinem G10-Geisterwagen habe ich erkannt, dass der Motor sehr wenig Strom verbraucht. Also habe ich einfach mal probiert, wie lange er mit einem geladenen 200µ-Farad-Kondensator läuft. Es war sicher eine Sekunde. Die Konsequenz ist klar, zwei Kondensatoren aus meinem Bestand von 1001-digtal müssen rein. Dann braucht man auch keine Experimente mit Decoder am Gleis.

Schwungmasse einmal anders
Die beiden Kondensatoren sind direkt an das Fahrwerk gelötet.

Dann erfolgt die Probefahrt. Der Zug fährt schön gleichmäßig trotz verschmutzten Gleises. Bei Volllast hat er einen Auslauf von etwa 1cm.

Probefahrt mit Volldampf

Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht groß. Man kann noch die Stangen der Lok arbeiten sehen. Am Ende verringert sich die Geschwindigkeit zwar schnell aber gleichmäßig. Die Lokräder drehen noch eine dreiviertel Umdrehung.

Schwungmasse einmal anders
Genau am Beginn der Holzbretter ist die Trennstelle zu sehen. der Geisterwagen ist dahinter zum Stehen gekommen.
In diesem Video ist die Geschwindigkeit so weit herab gesetzt, dass der Zug über Stunden zuverlässig läuft.

Weil der Effekt so effektiv ist, will ich es wissen. Links neben der freistehenden Motorachse ist noch Platz für zwei zusätzliche Kondensatoren. Also mache ich ein Vorher-Bild, baue ich sie ein und mache ein Nachher-Bild.

Schwungmasse einmal anders
Vorher
Schwungmasse einmal anders
Nachher