Nachdem die BR 232 digitalisiert ist, muss sie noch etwas verschmutzt werden. Mit dem Cargo-Logo fuhr sie nicht lange herum, so dass ein zu starkes Altern nicht in Frage kommt. Ich werde mit Spiritus aufgelöste Pigmente verwenden. Das hat bei der V 100 schon gut funktioniert.

Der Lack soll durchaus etwas ausgeblichen sein, so beginne ich mit weißem Pigment. Auf den Drehgestellen hat es den Vorteil, dass die darauf folgenden Farben besser decken.

Erster Schritt: weiß

Mit schwarz verdunkele ich die Vertiefungen der Lüfter, so das sie durchbrochen aussehen. Die Drehgestelle lasse ich aus. Sie sind schon schwarz.

Zweiter Schritt: schwarz

Nun kommt Farbe ins Spiel. Mit gelb stelle ich aufgewirbelten Schmutz dar.

Dritter Schritt: gelb

Etwas Rost im Bereich der Drehgestelle imitiert aufgewirbelten Bremsstaub.

Vierter Schritt: Rost

Zum Schluss säubere ich noch die Fenster und einige Anschriften mit einem mit Spiritus benetztem Wattestäbchen. Dann wird das Gehäuse auf gesetzt und die Lok kann wieder auf die Strecke. Allerdings benötigt sie etwas Einfahrzeit, denn die Farbpigmente setzen sich auch zwischen Räder und Stromabnehmer.

Im Umleiterverkehr durchfährt 232 391 mit einem Stahlzug das Industriegebiet von Jordbergkirche.