Noch’n Pufferspeicher

Durch die Digitalisierung der mit Glockenankermotor ausgerüsteten BR 216 hat sich das Fahrverhalten eher verschlechtert. An einigen Stellen von Jordbergkirche blieb die Lok bei Schleichfahrt stehen. Die Ursache sehe ich in der Ausrüstung mit Haftreifen, die der Lok eine Achse zur Stromaufnahme nehmen. Auch scheint es so, dass der Decoder dem Motor etwas verzögert Fahrstrom zuführt, weil die Elektronik erst ab einer gewissen Strommenge arbeitet.

Dieses Problem lässt sich mit einem Pufferspeicher lösen. Im Fahrgestell finde ich neben der Antriebswelle und in den Lampensockeln Platz für 10 Kondensatoren.

Die Hälfte der Kondensatoren liegt provisorisch im Fahrgestell, die andere davor.

Die Ladeschaltung löte ich direkt an die Kondensatoren, die im dem Decoder gegenüber liegende Führerhaus Platz finden. Dann verdrahte ich alles mit Lackdraht.

Die verdrahteten Pufferspeicher liegen vor dem Fahrgestell.

Die Probefahrt mit provisorisch angelötetem Pufferspeicher ist äußerst erfolgreich. In der ersten Fahrstufe schleicht die Lok über jede Stromunterbrechung. Dabei kann ich die einzelnen Umdrehungen des Motors mitzählen.

Zur Isolation lackiere ich die gesamte Schaltung mit Unterbodenschutz. Dann können die Kondensatoren eingeklebt und das Gehäuse geschlossen werden.


   Kategorie: Rollmaterial