Wellenbewegung

Die Testobjekte: links das Feinkrepp, rechts das normale

Während ich in Müsum einen Hafen, in dem das Wasser durch Schiffsbewegungen aufgewühlt wird, dargestellt habe, ist die Svenau ein fließendes Gewässer. Hier laufen die Wellen in die gleiche Richtung, meist flussabwärts. Deshalb benutze ich anstatt der Raufasertapete Krepppapier, dessen Struktur parallel verläuft.

Die Materialbeschaffung gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Ich benötige lediglich ein Stück von 10 cm x 20 cm, doch alle bastelnde Bekannten haben keinen Vorrat. Also gehe ich ins Bastelgeschäft und kaufe eine Rolle. Beim Auspacken merke ich, dass es „Feinkrepp“ und eben fein strukturiert ist. Ein kleines Testobjekt zeigt nach dem Lackieren mit Hochglanzlack zwar eine leicht gewellte Oberfläche, doch Wellen sehen anders aus.

Also geht es ins nächste Bastelgeschäft. Dort erstehe ich dann normales Krepppapier gleich in schwarz. Es ist wesentlich größer strukturiert und kommt einer Wellenbewegung schon näher. Auch hiervon baue ich ein Testobjekt.

Die Testobjekte: links das Feinkrepp, rechts das normale. Aus dieser Perspektive würde ich das normale Krepppapier wählen.

Das Feinkrepp scheint nicht so saugfähig zu sein, denn hier ist ein Auftrag vom Hochglanzlack schon zu viel. Beim normalen Krepppapier benötige ich sogar zwei Farbaufträge, die immer noch nach zu wenig Lack aussehen.

Das zweite Foto aus Preiser-Perspektive: Hier wirkt das Feinkrepp eher wie Wasser und spiegelt den Baum.