Elektrik

Zuerst schließe ich die äußeren Abstellgleise des Fiddle-Yards an. Während das Prinzip allgemein bekannt ist, mache ich mir intensiv Gedanken über Form und Position der Schalter. Eigentlich sind Druckschalter ideal, weil sie nicht von der Drehrichtung der Bühne abhängig sind (eingedrückt an). Doch sind die Bauformen, die finde klobig und viel zu groß.

Also suche ich in der Elektrikkiste nach Kippschaltern in kleiner Bauform. Ich finde noch welche in ausreichender Anzahl. Sie sollen neben den Abstellgleisen eingebaut werden. Dazu bohre ich zuerst sechs 10 mm-Löcher in die Grundplatte. Diese weite ich mit der Rundfeile auf, bis die Schalter reinpassen. Da ich für jedes Loch fünf Minuten brauche habe ich ein halbstündiges Konditionstraining. Die Montageplatten für die Schalter baue ich aus Polystyrol, was schnell von der Hand geht.

Die Arbeitsschritte von links nach rechts: Loch bohren und aufweiten, Schalter passt herein, Montageplatte und Schalter sind montiert.

Die Arbeitsschritte von links nach rechts: Loch bohren und aufweiten, Schalter passt herein, Montageplatte und Schalter sind montiert

Nachdem alle sechs Schalter in Montageplatten geschraubt sind, können die Kabel abgelängt, abisoliert und angelötet werden. Als Durchführung benutze ich nach Möglichkeit die Schalterlöcher. So brauche ich nur drei zusätzliche zu bohren. Zur Verteilung benutze ich eine Loch-Leiterplatte.

Es ist schon enorm, wie viel elektrotechnischer Aufwand für sechs abschaltbare Gleise notwendig ist. Nach 40 Lötstellen beende ich mein Tagwerk.

Die vorläufige Elektrik

Die vorläufige Elektrik

Weiter geht es mit den Anschlüssen der Drehbühnengleisen.


   Kategorie: Fiddle-Yard