Für das Tanklager benötige ich ein paar Tankwagen. Hier kann ich auf meinen Fundus zurückgreifen. Als ersten wähle ich einen alten zweiachsigen mit Esso-Beschriftung. Die vorhandene Alterung stammt von meinen ersten Versuchen. Das gilt es zu verbessern. Das abgegrabbelte Esso-Logo möchte ich aber erhalten.

So stand der Wagen in der Vitrine.
So stand der Wagen in der Vitrine.

Zuerst wird der Wagen zerlegt. Dazu müssen eigentlich nur die verschmolzenen Gehäusezapfen, die die Kupplung halten, von unten verjüngt werden. Ich möchte es jedoch versuchen, sie mit dem Skalpell oben vom Gehäuse zu trennen. Ich erhoffe mir davon, dass die Funktion der Kupplung weniger leidet. Es funktionierte wirklich. Die Bolzen in der Kupplung bleiben heil, doch reiße ich einen Puffer ab. Den klebe ich mit Sekundenkleber wieder an.

Der zerlegte Wagen
Der zerlegte Wagen

Für die Alterung suche ich ein paar Vorbildfotos. Bei bahnbilder.de werde ich fündig. Dann kommt die Farbe. Zuerst male ich den am Kessel angespritzten Rahmen schwarz. Hier verzichte ich auf die Beschriftung. Dann spritze ich verschiedene Brauntöne als Schmutz auf den Kessel.

Die Metallteile grundiere ich mit Weinert-Grundierung, damit die Farbe wirklich haltbar ist. Mit Vallejo-Farben spritze ich sie rostig. Nach dem Trocknen benutze ich noch ein  Washings in verschiedenen Farben. Das Fahrwerk bearbeite ich mit dem Pinsel in verschiedenen Rost- und Grautönen. Dann werden noch die Stellhebel und Handräder farblich abgesetzt.

Nach eine Klarlack-Schicht wird der Wagen wieder zusammen gebaut. Die Kunststoffräder ersetze ich durch metallene von Full Throttle.

Die BR 212 stellt den fertigen Wagen der Abfüllung zu.
Die BR 212 stellt den fertigen Wagen der Abfüllung zu.