Heute wage ich mich an das Säubern und Fetten der Dreigangnabe. Damit es keinen Schiffbruch gibt, habe ich mir diverse Informationen im Internet herausgesucht.
Eine Explosionszeichnung mit Zerlegungsanleitung von einer SRAM T3-Nabe gibt es im „technisches handbuch getriebenabensysteme 2010“ auf der Seite von SRAM. Die Nabe unterscheidet sich nur dahingehend, dass Sechskantmuttern verwendet werden und der Federhalter vor dem Festkonus fehlt.
Sehr gut ist auch die Seite www.scheunenfun.de. Hier gibt es einen Schmierplan, denn an manchen Stellen wird geölt und an anderen gefettet. Ersatzteile kann man dort auch kaufen.
Die Demontage geht zügig voran. Das Fett in der Nabe ist schon sehr ranzig. Die Einzelteile lege ich mir schön ordentlich auf eine Zeitung um sie später in der richtigen Reihenfolge wieder parat zu haben.

Die Teile der Nabe ordentlich aufgereit: Sie liegen in der Reihenfolge, wie ich sie demontiert habe. Da die Nabe mehrmals umgedreht wird, entspricht die Anordnung nicht der Reihenfolge im zusammen gebauten Zustand. Links liegen die Werkzeuge, die ich benutze.
Die Teile der Nabe ordentlich aufgereit: Sie liegen in der Reihenfolge, wie ich sie demontiert habe. Da die Nabe mehrmals umgedreht wird, entspricht die Anordnung nicht der Reihenfolge im zusammen gebauten Zustand.
Links liegen die Werkzeuge, die ich benutze.

Die Reinigung nimmt die längste Zeit in Anspruch. In einem Petroleumbad pinsele ich jeden Schmutz weg. Der Zusammenbau ist eigentlich einfach. Ich gehe die Demontageanleitung rückwärts durch. Leider vergesse ich zuerst die große Druckfeder und dann noch die Teile zum richtigen Zeitpunkt in das Gehäuse einzubauen. So muss ich einige Arbeitsschritte rückgängig machen. Ob der Zusammenbau gelungen ist, kann ich nur ansatzweise prüfen. Schalten tut sie, der Freilauf erscheint mir etwas schwergängig. Hier muss der Test wohl noch warten, bis ich das Rad wieder zusammen baue.